Katzen-Ernährung

Katzen sind in erster Linie Fleischfresser, da die im Fleisch enthaltenen Proteine ihre wichtigste Nahrung sind. Dennoch benötigt die Katze auch die Zufuhr von Vitaminen und anderen in Pflanzen enthaltenen Stoffe. Diese nimmt sie durch das Fressen von Gras zu sich oder durch den Mageninhalt ihrer Beutetiere. In der Nahrung für Hauskatzen ist vorgekochtes Gemüse als Vitaminlieferant enthalten.

Bei der Auswahl von Katzenfutter sollte man besonders auf die angegebenen Inhaltsstoffe achten, da viele Katzenfuttersorten für die Katze auf lange Sicht schädliche Zusatzstoffe enthalten. So besitzen viele Katzenfutter einen erhöhten Zuckeranteil, welcher bei der Katze zu Krankheiten wie Adipositas oder Diabetes führen kann. Dieser bedingt sich durch die karamellisierte Beimischung von Zucker, um das Katzenfutter für den Katzenhalter appetitlicher in Farbe und Geruch zu machen.

Auf der anderen Seite hat das Katzenfutter die durchschnittliche Lebenserwartung einer Katze deutlich erhöht, da in ihm essentielle Stoffe wie Taurin, Arginin, Lysin, Methionin und Cystein enthalten sind, die in den menschlichen Speiseresten nur bedingt auftreten. Als Alternative zu Katzenfutter aus der Dose kann das Barfen („Biologisches artgerechtes rohes Futter“) angesehen werden. Hierbei wird die Katze mit rohem Fleisch ernährt. Auch beim Barfen sollte man die Zufuhr von essentiellen Nahrungsbestandteilen beachten.

Bei der Fütterung der Katze sollte man ebenfalls das Verhalten der Katze bedenken. In der Natur ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Wasserquelle gleich neben der Beute ist. Daher trinkt die Katze nur im äußersten Notfall aus dem Wassergefäß neben dem Futterbehälter. Am besten man stellt das Wassergefäß in eine andere Ecke des Zimmers.

Auch sollte man vorsichtig mit der Verabreichung von Milch sein. Auch wenn es heißt, die Katze schleckt gern Milch oder Rahm, verträgt sie die in der Milch enthaltene Laktose nur schlecht, da sie nur in geringen Mengen das für die Verarbeitung von Laktose benötigte Enzym Lactase bildet. Folgen können Verdauungsprobleme und Durchfall sein.